Katholische Studenten helfen bei Corona-Krise

Der Vorsitzende des Cartellverbandes der katholischen deutschen Studentenverbindungen (CV), Dr. Claus-Michael Lommer, und der amtierende Vorstand des CV-Studentenbundes, Johannes Fischer, rufen angesichts der sich verschärfenden Corona-Krise und der staatlichen Einschränkungen ihre Verbindungen und Mitglieder im Sinne ihrer Verbandsprinzipien zu persönlichem Engagement auf.

Einerseits seien die Vorgaben der Gesundheitsbehörden zu beachten, damit die Ausbreitung des Virus eingedämmt werden könne. Andererseits sei es notwendig, für die älteren Verbindungsmitglieder und darüber hinaus in der Nachbarschaftshilfe im erlaubten Rahmen aktiv zu werden. "Gerade die Beachtung der Regeln und Empfehlungen unserer Mediziner und verantwortlichen Politiker ist ein Zeichen der Dankbarkeit gegenüber unseren Mitmenschen, die derzeit im Gesundheitswesen oder in der Lebensmittelversorgung arbeiten. Als katholische Akademiker wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass in einer der schwersten Krisen des Landes auf der Grundlage unseres Glaubens bedürftige Mitmenschen Hilfe und Mitmenschlichkeit erfahren. Dazu zählt zum Beispiel den sozialen Kontakt zu den durch die Einschränkungen im öffentlichen Leben noch einsamer werdenden älteren Menschen etwa per Telefon aufrecht zu erhalten, oder auch im Umfeld des Verbindungshauses oder des CV-Zirkels praktisch das alltägliche Leben solidarisch mitzugestalten", so Lommer.

Aktive Hilfe, so Johannes Fischer, Vorsitzender des CV-Studentenbundes, also der studierenden Mitglieder des CV, sei zum Beispiel das Einkaufen und andere Erledigungen für ältere Menschen, wie die Begleitung zu notwendigen Arzt-, Apotheken- oder Behörden-Besuchen.

Der CV ist mit 125 Verbindungen in allen deutschen Hochschulstandorten und über seine Ortszirkel, die aus ehemaligen Studenten bestehen, in allen Städten der Bundesrepublik vertreten. Die Verbindungen und die Zirkel sind in den Pfarrgemeinden ihres Standortes beheimatet und vernetzt, so dass über diese der Kontakt zu den Hilfsbedürftigen der Gemeinde und des Wohnortes hergestellt werden kann.