Nobelpreis für Cartellbruder aus dem Österreichischen Cartellverband

Der CV freut sich zusammen mit dem ÖCV, dass unser Cartelllbruder Univ.Professor Dr. Anton Zeilinger (AIn) den Nobelpreis 2022 für Physik erhalten hat.

„Der Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen gratuliert sehr herzlich“, betont der CV-Rats-Vorsitzende Claus-Michjael Lommer (R-Bl). Univ.-Prof. Dr. Anton Zeilinger, erhält, wie die "Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften" am  04. Oktober 2022 mitteilte, gemeinsam mit dem Franzosen Alain Aspect und dem US-Amerikaner John F. Clauser, den Nobelpreis in Physik 2022 für ihre Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Quantenphysik.

Der am 20. Mai 1945 in Ried im Innkreis geborene Anton Zeilinger, zog es schon in frühen Jahren, durch die Professur seines Vaters an der Universität für Bodenkultur, nach Wien. Er zeigte schon früh klares Interesse an der Frage “Wie was funktioniert?". Um dieser Frage nachzugehen, begann er sein Studium der Physik und Mathematik. Im Jahre 1966 trat er der ÖCV-Verbindung Marco-Danubia Wien bei, später erhielt er auch das Ehrenband der Austria-Innsbruck. Seine Studien schloss er mit seiner Promotion 1971 ab, damit begann aber erst seine außerordentliche, wissenschaftliche Reise, denn schließlich habilitierte er sich 1979 an der Technischen Universität in Wien und absolvierte danach akademische Forschungsaufenthalte in den USA, in Frankreich, in Australien und in Deutschland.

1997 erhielt er die Auszeichnung „Wissenschaftler des Jahres“ und weitere Auszeichnungen im folgenden Jahrzehnt. 2007 wurde ihm die neu gestiftete Isaac-Newton-Medaille des britischen IOP („Institute of Physik“) zuerkannt. Schließlich erreichte er 2014 den nächsten Meilenstein mit der Aufnahme in die „National Academy of Sciences (NAS), wobei er erst der sechste Österreicher war, dem diese Ehre zuteil wurde. Von 2013 bis 2022 war Zeilinger Präsident der österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Wu/OTS