Stimmgewaltige CVer

Kommers im Maritim Bonn.
Beim Kommers: Der Vorort und die buntbemützten Scharen.
Abstimmung beim Altherrentag
Gute Stimmung beim Rheinischen Abend.
CV-Ratsvorsitzender Claus-Michael Lommer bei der Sitzung der Cartellversammlung.
Grußworte im Bonner Münster von Bürgermeisterin Melanie Grabowy.
Cartellbrüder beim Abschlussgottesdienst: (v.l.) Bischof Peter Kohlgraf und Kardinal Jean-Claude Hollerich.

Endlich wieder gemeinsam Cartellverband erleben. Eine Cartellversammlung in Präsenz: Das hatten sich alle gewünscht. In Bonn konnte man unbeschwert beraten, netzwerken und feiern.

„Es ist schön, dass wir uns nach zwei Jahren ohne Cartellversammlung in Präsenz hier endlich alle wiedersehen“, so begrüßte der CV-Ratsvorsitzende Claus-Michael Lommer die Delegierten des Cartellverbandes der katholischen deutschen Studentenverbindungen. Wieder einmal war Bonn der Ort des Jahrestreffens der buntbemützten Scharen. Die Aktivenvertreter und die Abordnung der Alten Herren der 126 Verbindungen nutzen die Gelegenheit zum Austausch und zur Stärkung des Netzwerkes im größten katholischen Akademikerverband mit etwa 28.000 Mitgliedern.

Der Höhepunkt der vom Bonner Ortskomitee ausgezeichnet geplanten Cartellversammlung war der Festkommers mit mehr als 1.000 CVern und Gästen im Maritim Hotel. Auch hier war die Erleichterung zu spüren, studentische Lieder endlich wieder aus voller Kehle in Gemeinschaft mit Anderen schmettern zu können. Vorortspräsident David Dekorsi führte souverän durch den Kommers, bei dem der Luxemburger Kardinal, CV Seelsorger Jean-Claude Hollerich, über Kirche und Glauben in schweren Zeiten sprach. „Die Vorbereitungen in unserem Bonner Ortskomitee haben sich gelohnt. Die Freude über eine große Veranstaltung mit persönlicher Begegnung nach der Coronabelastung der vergangenen Jahre, konnte man während der vier Tage in den Gesichtern der Cartellbrüder und Gäste ablesen“, zeigt sich sich Wilhelm Hemmerde begeistert. Er war der Vorsitzende des Ortkomitees, das die Jahresversammlung des Cartellverbandes organisiert hat. Bonn war bereits zum dritten Mal der Ort der Begegnung der buntbemützten Scharen. Die Aktivenvertreter und die Abordnung der Alten Herren der 126 Verbindungen nutzen die Gelegenheit zum Austausch und zur Stärkung des Netzwerkes im größten katholischen Akademikerverband mit etwa 28.000 Mitgliedern.

Den Verband zukunftsfähig aufzustellen, das war eines der zentralen Themen, die bei der Cartellversammlung im Mittelpunkt standen. Die Initiative Cartellverband 2025 soll dabei helfen, die richtigen Wege einzuschlagen, um auch für künftige Studentengenerationen attraktiv zu sein. Der CV-Ratsvorsitzende Claus-Michael Lommer rief dazu auf, sich in der Initiative zu engagieren und zahlreiche Ideen zur Verbandsentwicklung einzubringen.

Nach dem Eröffnungsgottesdienst im Bonner Münster und einer eindrucksvollen Predigt des Stadtdechanten Wolfgang Picken, zeigte sich dieser begeistert von der Stimmgewalt, mit der die CVer das Gotteshaus mit Leben erfüllt hatten. Nachdem Oberbürgermeisterin Katja Dörner die Grüße der Stadt in derm Kommersbuch des Ortskomitees hinterlassen hatte, richtete sich Bürgermeisterin Melanie Grabowy mit einem persönlichen Grußwort an die Gäste aus dem Cartellverband.

Dass die Cartellbrüder, ihre Begleitungen und Gäste auch zu feiern verstehen, zeigte sich bereits am ersten Abend auf den Bonner Verbindungshäusern. Jede der Verbindungen hatte ein eigenes Thema gewählt und so reichte die Palette von der Provence über Schwaben bis hin zum rheinischen Karneval.

Im Anschluss an die ersten Sitzungen von Studententag und Altherrentag und einer gemeinsamen Plenumssitzung der Cartellversammlung ging es beim Rheinischen Abend auf dem Hause der Ripuaria Bonn an einem warmen Sommerabend bis zum frühen Morgen. Nach einem festlichen Pontifikalamt mit dem Mainzer Bischof Peter Kohlgraf im Bonner Münster, endete die Cartellversammlung mit einem ausgedehnten Exbummel in der Bundesstadt.

Die Aufzeichnung des Pontifikalamtes findet man bei YouTube unter https://youtu.be/XsKGesYT0Hg.