Festkommers mit ungewöhnlichem Ambiente und spannenden Impulsen
Cartellbrüder können feiern – auch unter besonderen Umständen. Die 140. Cartellversammlung in Rom bot dafür den besten Beweis.
Da die Ewige Stadt naturgemäß nicht über die Vielzahl klassischer Kommersstätten verfügt, wie man sie etwa aus München, Würzburg oder anderen deutschen Universitätsstädten kennt, hatte das Ortskomitee für den Festkommers einen außergewöhnlichen Veranstaltungsort gewählt.
Rund 1.500 Teilnehmer fanden im weitläufigen, auf mehreren Ebenen angelegten Veranstaltungssaal des Hotels Ergife Platz. Die besondere Architektur verlieh dem Abend ein ganz eigenes Flair und sorgte für ein ungewohntes, aber durchaus erinnerungswürdiges Kommerserlebnis. Für Gesprächsstoff sorgten dabei nicht zuletzt die in Bechern ausgeschenkten Getränke, die von manchen Cartellbrüdern auf kreative Weise genutzt wurden und mancherorts zu kleinen Kunstwerken auf den Tischen führten.



Einen besonderen Akzent setzte die Festrede, die in Form eines ebenso humorvollen wie nachdenklichen Zwiegesprächs gestaltet war. Der bekannte Wissenschaftsjournalist und Astrophysiker Harald Lesch diskutierte gemeinsam mit Cartellbruder Thomas Schwartz (Wf) über die Herausforderungen und Chancen der Künstlichen Intelligenz. Dabei wurden Fragen aufgegriffen, die aktuell auch die Kirche beschäftigen und die in engem Zusammenhang mit den Gedanken stehen, die Papst Leo XIV. in seiner ersten Enzyklika formuliert hat: Wie kann der Mensch den technischen Fortschritt gestalten, ohne dabei seine Verantwortung und Würde aus dem Blick zu verlieren?

Nach einem abwechslungsreichen und kurzweiligen Abend schlug Verbandspräsident David Piepenberg (Cp) um 23 Uhr den Kommers unter den Tisch. Damit endete ein Festkommers, der nicht nur durch seinen besonderen Veranstaltungsort, sondern auch durch seine inhaltlichen Impulse und die gelebte Gemeinschaft in Erinnerung bleiben wird.

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